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Potenziell traumatisierende Unterlagen – Umgang in Erschließung und Benutzung in der Praxis am Beispiel von Beständen des Bundesarchivs

dc.contributor.authorKlostermann, Anne-Cathrin
dc.date.accessioned2026-03-31T09:18:25Z
dc.date.issued2025
dc.description.abstractDas Ziel dieser Arbeit ist die Schaffung eines grundsätzlichen Bewusstseins für potenziell traumatisierende Erfahrungen in Archiven und das Aufzeigen von Handlungsempfehlungen für einen sensibleren Umgang in der Benutzung und der Erschließung. An dieser Stelle ist festzuhalten, dass Traumata viele Bereiche in der archivischen Arbeit betreffen können und eine breite Aufmerksamkeit, auch als Management- und Führungsaufgabe, verdienen. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich dabei auf die Personengruppe der Betroffenen. Wie entstehen Traumata? Welche Formen von Traumatisierungen gibt es? Wie äußern sich Traumafolgen? Was sind potenziell traumatisierende Unterlagen in Archiven und was können diese bei Betroffenen auslösen? Wie können eventuelle Retraumatisierungen und stressauslösende Begegnungen für Betroffene reduziert werden? Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Arbeit können zudem weiterführende Überlegungen angestoßen und vertieft werden. Zunächst werden Trauma-Definitionen, unter Einbezug transgenerationaler und sekundärer Traumata, sowie mögliche Traumafolgen beleuchtet. Im Rahmen der Arbeit im Archiv können vier Personengruppen von Traumata betroffen sein: Unmittelbar Betroffene, Angehörige, Benutzende und Mitarbeitende. Wie zuvor erwähnt, fokussiert sich die vorliegende Arbeit auf Auswirkungen und Herangehensweisen für die Personengruppe der Betroffenen. Nachfolgend wird aufgeführt, welche Unterlagen im Archiv zu potenziell traumatisierenden Unterlagen zählen und wie sich diese auf Betroffene auswirken können. Im dritten Kapitel wird das auf fünf Prinzipien basierende Konzept der traumainformierten Praxis im Archiv samt Beispielen vorgestellt. Die Publikation von Wright und Laurent bildet die wesentliche Grundlage für dieses Kapitel. Anschließend wird der Ansatz der traumainformierten Praxis im Archiv samt generellen Vorschlägen zur praktischen Implementierung auf die Bereiche Benutzung und Erschließung angewandt. Die Arbeit schließt mit Ausblicken zu offenen Forschungsfeldern, die sich im Rahmen der Bearbeitung aufgezeigt haben.de
dc.identifier.doihttps://doi.org/10.17192/openumr/621
dc.identifier.urihttps://open.uni-marburg.de/handle/openumr/10225
dc.language.isode
dc.publisherArchivschule Marburg
dc.relation.ispartofseriesE-Papers der Archivschule Marburg - Hochschule für Archivwissenschaft; 35
dc.rightsAttribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 Internationalen
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/
dc.subjectArchivwissenschaft
dc.subjectArchivkunde
dc.subjectBundesarchiv
dc.subject.classification1.21-03 - Bildungssysteme und Bildungsinstitutionen
dc.titlePotenziell traumatisierende Unterlagen – Umgang in Erschließung und Benutzung in der Praxis am Beispiel von Beständen des Bundesarchivsde
dc.title.alternativeTransferarbeit des 57. wissenschaftlichen Lehrgangs an der Archivschule Marburg
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