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Aaron Beller
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Neuzugänge
Item type:Dissertation, Open Access Einfluss des Mikrobioms auf Tumorprogression und Tumor-Mikromilieu beim pankreatisch duktalen Adenokarzinom(2025-09-29) Bauer, Ann-Kathrin; Buchholz, Malte; Buchholz, Malte; Bekeredjian-Ding, IsabelleDass die Entstehung von z.B. kolorektalen Karzinomen durch chronische Entzündungsvorgänge des Darmes gefördert werden kann, war bereits bekannt, der Einfluss derer auf die Enstehung von Pankreaskarzinomen jedoch noch genauer zu untersuchen. Aufgrund dessen sollte in dieser Arbeit die chronische Inflammation bzw. die Dysbiose des Darmes und deren Einfluss auf Pankreastumorzellen und die den Tumor umgebenden Immunzellen untersucht werden. Dies sollte umgesetzt werden, indem Citrobacter rodentium in lysierter Form als Modellorganismus für eine chronische Entzündung des Darmes verwendet wurde sowie im Kontrast dazu lysierter E.coli als Repräsentant einer intakten Darmflora. Weiterhin wurden humane oder murine Pankreaskarzinomzellen verwendet sowie THP-1-Zellen als Makrophagenmodell. Somit konnten die Einflüsse der Bakterienlysate auf die beiden Zelltypen allein sowie in Kombination mittels Zellkultur untersucht werden. Zu Anfang konnte herausgearbeitet werden, dass Citrobacter rodentium die Zellviabilität von verschiedenen Pankreaskarzinom-Zelllinien, positiv und deutlich mehr als konventioneller E.coli beeinflusst hatte. Darauffolgend sollte untersucht werden, inwiefern beide Bakterienlysate THP-1 Zellen beeinflussen. Es wurde gezeigt, dass unpolarisierte THP-1-Zellen nach sechsstündiger Stimulation mit C.rod. oder E.coli zunächst in M1-Richtung polarisiert wurden, nach 6h bzw. 12h jedoch den Polarisierungsstatus in Richtung M2-Status umkehrten und bis zum Ende des Beobachtungszeitraumes nach 48h aufrecht erhalten konnten. Dies konnte in humanen Makrophagen nicht eindeutig gezeigt werden. Bevor alle drei Komponenten gemeinsam in Ko-Kultur gegeben wurden sollte der Einfluss von S2007 auf den Polarisierungsstatus von THP-1 untersucht werden. In M2-Richtung vorpolarisierte THP-1 konnten den M2-Status in direkter Ko-Kultur mit S2007 besser aufrechterhalten als allein bzw. in Präsenz von HEK293-Zellen. Daraufhin wurde dann Bakterienlysat in diese Versuchskonstellation gegeben, wonach sich der M2-Status der Makrophagen in Ko-Kultur mit S2007 oder LON560 noch weiter verstärkte, und auch zuvor unpolarisierte oder in M1-Richtung vorpolarisierte THP-1 M2-Marker ausbildeten. Zuletzt wurde der Effekt von Gemcitabin auf S2007 in Anwesenheit von THP-1 und Bakterienlysat in direkter Ko-Kultur untersucht. Hier zeigte sich, dass das Gemcitabin trotz erfolgreicher IC50-Validierung in dieser Versuchskonstellation nicht den erwarteten Effekt hatte und die Zellviabilität nahezu nicht beeinflusste. Somit zeigt sich erneut das vielversprechende Forschungsfeld hinsichtlich eines dysbiotischen Mikrobioms als Risikofaktor für PDAC-Enstehung bzw. -Progression. Konkret bedarf es in Zukunft weiterer Untersuchungen des Einflusses von C.rod.-Lysat auf humane und murine Monozyten, sowie ggf. eine Beobachtung des Einflusses auf THP-1-Zellen über einen noch längeren Zeitraum als 48h. Eine detailliertere Aufschlüsselung des molekularen Mechanismus, über den sowohl Makrophagen als auch Tumorzellen durch das Bakterium beeinflusst worden sind, wäre ebenfalls ein denkbarer auf dieser Arbeit aufbauender Forschungsansatz.Item type:Dissertation, Open Access Interaktion und Funktion möglicher Signalelemente downstream von Hydra FGFR(2025-11-24) Kneifert, Lars; Hassel, Monika; Önel, SusanneDer grundlegende Mechanismus der Signaltransduktion durch Fibroblasten-Wachstumsfaktor-Rezeptoren (FGFRs) ist im Tierreich hoch konserviert und essentiell für Schlüsselfunktionen wie beispielsweise Migration, Proliferation und Differenzierung bei Wachstums- und Entwicklungsprozessen. Bereits im evolutionsgeschichtlich frühen Stamm der Cnidaria sind FGF-Rezeptoren zu finden. Beim Süßwasserpolyp Hydra vulgaris waren bis 2015 sechs Fibroblasten-Wachstumsfaktoren bekannt (Lange et al. 2014). In 2024 wurden fünfzehn weitere FGFs identifiziert (Dissertation Ohler 2025; Ohler et al., zur Begutachtung eingereicht) Darüber hinaus wurden zwei kanonische Rezeptoren FGFRa (Kringelchen) (Hasse et al. 2014; Sudhop et al. 2004) und FGFRb (Rudolf et al. 2013; Suryawanshi et al. 2020) beschrieben und die downstream Signalelemente Crkl, Grb2, Shp2, Sos2 (Suryawanshi et al. 2020) sowie der Inhibitor Spry2 identifiziert (Dissertation Suryawanshi 2017). In der vorliegenden Arbeit wurden die downstream Signalelemente auf ihre Funktion während der Knospenablösung untersucht. Zudem wurde ein neuer potentieller FGF-Rezeptor in Hydra identifiziert. Durch Koexpressionsanalysen mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung konnte bestätigt werden, dass die downstream Signalelemente ab dem Knospenstadium 8 (Beginn der Ablösephase) vollständig oder teilweise mit fgfra koexprimiert werden. Um einen Effekt auf die Knospenablösung zu beobachten, wurde ein siRNA Knockdown während der Knospung im Knospenstadium 3 durchgeführt (vgl. Transfektion von Oligonukleotiden und Inhibition durch SU5402 bei Sudhop et al. 2004. Dabei konnte der durch Sudhop et al. 2004 bekannte „nicht-ablösende Knospen“ Phänotyp reproduziert werden. Je nach downstream Signalelement wurde der nicht-ablösende Knospen Phänotyp zu unterschiedlichen Signifikanzen beobachtet. Da in Suryawanshi et al. 2020 weder die mRNA-Expression des Dof-Homologs noch des Frs2-Homologs an der Knospenbasis nachgewiesen werden konnte, stellt sich die Frage, ob die Adapterproteine Crkl und Grb2 in Hydra direkt an den FGF-Rezeptor binden können. Im Rahmen einer Proteininteraktionsstudie mit Hilfe des Hefe-2-Hybrid-Systems konnte allerdings keine Proteininteraktion zwischen FGFRa und den jeweiligen potentiellen Dockingproteinen Crkl und Grb2 festgestellt werden. Der neue potentielle FGF-Rezeptor FGFR-lx4 weist nach Untersuchung der codierenden Sequenz alle charakteristischen Proteindomänen, Phosphorylierungsstellen und Bindemotive des Hydra FGFRa auf. Durch eine Koexpressionsanalyse mit fgfra konnte bestätigt werden, dass fgfrl-x4 mit fgfra zellulär koexprimiert wird. Die vorliegende Arbeit gibt somit neue Einblicke in mögliche Funktionen der downstream Signalelemente des FGFRa, weist mit dem neu identifiziertem FGFR-lx4 einen möglichen neuen Interaktionspartner auf und dient damit als Grundlage für weitere Untersuchungen zur Interaktion von FGFRs und den downstream Signalelementen bei der Signaltransduktion bei Hydra.Item type:Dissertation, Open Access Prosodie im Abbau: eine phonetisch-phonologische Untersuchung zur rezessiven Tonakzentdistinktion im Moselfränkischen(2025-06-12) Nopens, Simone; Werth, Alexander; Schmidt, Jürgen ErichDie Dissertation untersucht die passive und aktive Tonakzentkompetenz bei Erwachsenen und Kindern aus Arzbach (Westerwald) und zeigt einen deutlichen generationsbedingten Rückgang. Die Ergebnisse belegen, dass die Tonakzentdistinktion stark mit der Dialektkompetenz korreliert. Diese Forschung liefert neue Erkenntnisse für die germanistische Linguistik, Dialektologie und phonologische Studien.Item type:Dissertation, Open Access Wie viel Zeit vergeht bis zum Einsatz von Clozapin in der Behandlung von Schizophrenie-Spektrum-Störungen im Kindes- und Jugendalter?(2024-12-02) Trinczek, Esther; Bachmann, Christian; Schultz, ChristophIn den vergangenen Jahren zeigten verschiedene internationale Versorgungsstudien zum Einsatz von Clozapin in der Behandlung von Schizophrenie-Spektrum-Störungen ein von den Empfehlungen der Leitlinien abweichendes Verschreibungsverhalten. Es wurde wiederholt sowohl eine verzögerte Einleitung der Clozapintherapie als auch der Einsatz antipsychotischer Polypharmakotherapie berichtet. In der vorliegenden Studie wurde das Intervall bis zum Therapiebeginn mit Clozapin an einer Stichprobe von 112 Kindern und Jugendlichen erhoben und es wurden Prädiktoren für dieses Intervall ermittelt. Außerdem wurde die Rate antipsychotischer Polypharmakotherapie erhoben.Item type:Dissertation, Open Access Anwendbarkeit der Protonen-Magnetresonanzspektroskopie zur Bestimmung von chemotherapeutischen Arzneimitteln in der interventionellen Radiologie(2026-01-21) Godzinski, Adam; Mahnken, Andreas H.; Keusgen, Michael; Jansen, AndreasMit Hilfe des 7T Clinscan 70/30 USR Bruker ist die Messung und Auswertung einzelner Substanzen in nativer Form, Doxorubicin, 5-Fluoruracil, Gemcitabin, Cytarabin, Embozene® und Lipiodol® möglich und ohne großen Aufwand schnell durchführbar. Die in vivo Messung der verwendeten Cytostatika im CAM-Modell konnte eindeutig lokalisiert und klar vom umgebenden Gewebe abgegrenzt werden. Das gemessene Spektrum der ex vivo Schweineleber ist gut mit dem gemessenen Spektrum einer in-vivo Menschenleber vergleichbar. Die Darstellung von Lipiodol® und Doxorubicin + Embozene® in der ex vivo Schweineleber anhand der Protonen-Magnetresonanzspektroskopie ist gelungen. Bei lokaler Anwendung von Cytostatika, durch interventionelle Methoden in der Radiologie, wären die hier gemessenen Substanzen theoretisch messbar (z.B. Doxorubicin im Rahmen der TACE). Ein mögliches Problem könnten die teilweise starken Schwankungen der gesuchten Signale und die damit verbundene Erhöhung der Messabweichungen sein. Dies könnte wiederum durch speziell angepasste Programme, die verschiedene Störfaktoren reduzieren, gelöst werden. Die Methodik ist durch eine potentielle Erstellung von Auswertungsprogrammen, die nicht nur auf die Auswertung von Metaboliten, sondern auf die zu vermessenden Substanzen ausgelegt sind, sinnvoll zu erweitern. Eine standardisierte qualitative und quantitative Messung der zu messenden Stoffe wäre damit möglich. Bei erfolgreicher Implementierung der 1H-MRS im klinischen Bereich könnte durch ein verbessertes Therapiemonitoring und somit eine individuelle Anpassung der Konzentration des eingesetzten Cytostatikums, eine sicherere, effektivere sowie kostengünstigere Behandlung des Patienten erfolgen.