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Veränderungen in der Medizinerausbildung und ihre Auswirkungen auf die medizinischen Bibliotheken

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Philipps-Universität Marburg

Journal Issue

Abstract

In der deutschen Bildungs- und Hochschulpolitik gibt es ein Gremium, dessen Empfehlungen vielen BibliothekarInnen schon einmal begegnet sein werden. Dir Rede ist vom Wissenschaftsrat (WR), der 1957 gegründet, seitdem die jeweilige Bundesregierung sowie Bundesländer in Fragen der Forschung und Planung berät. Es ist der kleine, feine Kreis eher konservativer Berater und hat den Ruf einer sorgfältig abwägenden und urteilenden Einrichtung. Für spezielle Sachfragen werden allerdings Ausschüsse renommierter Wissenschaftler gebildet, wie etwa der Fachausschuß Medizin oder der Fachausschuß Bibliothekswesen, der Ihnen möglicherweise durch seine Empfehlungen, z.B. zur Migration deutscher Bibliotheksverbünde bekannt sein dürfte. Die Empfehlungen des WRs sind von zentraler Bedeutung für die Bildungspolitik der Bundes- und der Länderregierungen, und (zwar deswegen, weil) der WR nicht nur Einfluß auf die inhaltliche Arbeit der Sachverständigen in den einzelnen Ministerien hat, sondern auch Empfehlungen für die Einstellung von Finanzmitteln im Bundeshaushalt im Rahmen des Hochschulbauförderungsgesetzes ausspricht. D.h., der WR entscheidet über den Erfolg oder das Schicksal von Neu- und Umbauanträgen im Hochschulbereich. Es kann sich daher eigentlich keine Hochschule, keine Fakultät und keine wissenschaftliche Hochschulbibliothek leisten, dieses Gremium nicht mit gebührlichem Respekt zu behandeln.

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Brugbauer, Ralf (1156875501); Universitätsbibliothek: Veränderungen in der Medizinerausbildung und ihre Auswirkungen auf die medizinischen Bibliotheken. In: , Jg. (1997-11-11), .

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