Besiedlungsgeschichte der Latènezeit am Beispiel des Landkreises Offenbach : siedlungsgeschichtliche Auswertung von Altfunden und neuen Fundstellen im Hinblick auf Kontinuitätsfragen
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Philipps-Universität Marburg
Abstract
Das Bearbeitungsgebiet der Dissertation liegt geographisch zwischen Main und Odenwald
südlich von Frankfurt am Main.
Es werden folgende Themenschwerpunkte abgehandelt:
1. Fundüberlieferung und Forschungssituation
2. Auswertung des Lesefundmaterials
3. Kartierung zweier Siedlungsphasen (Frühlatène- und frühe Mittellatènezeit sowie
fortgeschrittene Mittellatène- und Spätlatènezeit)
4. Darstellung neuer Fundstellen und Funde
5. Werkplätze und Ressourcen
Folgende Schlussfolgerungen wurden gezogen:
1. Fließender Übergang zwischen Hallstatt- und Latènezeit
2. Wechsel von der Körper- zur Brandbestattung zu Beginn von Latène C
3. Verlagerung der Gräberfelder und Siedlungen während der Periode Latène C
4. Ortswechsel ist ein Umzug über kurze Distanz und es sind keine plötzlichen
wirtschaftlichen Veränderungen fassbar
5. Siedlungsschwerpunkte bilden die Mainuferregion und die ansteigenden Hänge des
Odenwaldes.
6. Ab der Mittellatènezeit vielgestaltigere Bestattungssitten und hieraus folgernd wohl
auch eine differenziertere Hierarchie in der Gesellschaft
7. Keine Funde, die sicher in die Stufe Latène D 2 zu datieren sind
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