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Dreidimensionales Archivgut : Spezifika der Erschließung am Beispiel des Bestandes P 531 Sammlung Geschenke des SED-Bezirksparteiarchivs Halle im Landesarchiv Sachsen-Anhalt : Transferarbeit des 56. wissenschaftlichen Lehrgangs an der Archivschule Marburg

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Nach einer Erörterung dreidimensionalen Archivguts als atypische Objektkategorie, nach vergleichenden Untersuchungen, wie der Archivgutbegriff bezüglich seiner Materialität in deutschen Archivgesetzen eingegrenzt wird und welche Berücksichtigung 3D-Objekte in den Erschließungsrichtlinien und in der Erschließungspraxis deutscher Archive finden, erläutert ein historischer Exkurs die Umstände, unter welchen das Archiv- und Sammlungsgut des SED-BPA Halle nach 1963 erwuchs und später 1992/1993 in die Obhut des heutigen LASA kam. Den Kern der Arbeit bildet eine umfassende Autopsie des Bestandes P 531. Hierbei werden die signifikanten Eigenschaften der einzelnen Objekte im Bestand schriftlich und bildlich dokumentiert sowie ihre Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Häufigkeit analysiert. Diese Eigenschaften werden dann mit den bisherigen Modulen der LASA-Erschließungsrichtlinie (Version 0.2) abgeglichen und (unter Heranziehung der Richtlinien anderer Bundesländer, der International Standard Archival Description (General) (ISAD(G)) und der Regeln der Museologie) ein Bedarf an weiteren Verzeichnungsangaben ermittelt. Projektergebnis sollen Erschließungsregeln, ein Verzeichnungsformular und ein neues Modul der ERL-LASA für die Quellengattung „Dreidimensionales Archivgut“ sein.

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