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Philipps-Universität Marburg
Abstract
Die Geschichte der Vergangenheit ist die Lehrmeisterin der Gegenwart und Zukunft. In diesen Beziehungen
müssen die alte und die neue Zeit stehen, wenn letztere ersprießliche Früchte zur Reife
bringen will, denn die Gegenwart wird nicht immer ohne die Lehren der Vergangenheit abgekommen
können. Und nicht nur die großen weltbewegenden Ereignisse, samt dem Leben und Treiben
der Volker müssen sich nach obigen Worten richten, sondern auch wir Pädagogen werden genötigt
sein, immer aufs neue Rats zu erholen bei den Bahnbrechern und Autoritäten unserer Disziplin, die
einst den Grund legten, auf dem wir unser Spezialfach auszubauen und zu vervollständigen wünschen.
Deshalb dürfte es als gerechtfertigt erscheinen, überschauen zu können, was denn eigentlich
von Anfang an bis hinein in die Gegenwart auf dem Felde unserer Berufsarbeit geleistet worden ist.
Nicht zuletzt haben auch Pietät und Dankbarkeit ein Recht auf die historische Darstellung des
Schwachsinnigenwesens. Unter großen Opfern und mit dem Einsetzen ihrer ganzen Kraft haben
jene Pioniere ihre Arbeit getan. Die genannten drei Gründe können wohl genügen, eine auf authentischen
Quellen basierte Geschichte, des Abnormenwesens zu schaffen.
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