Item type:Article, Open Access

Das ‚Marburger Urkundenrepositorium‘ : Eine Plattform für digitale Urkundenbilder

Abstract

Digitale Diplomatik ist kein neues Phänomen. Allein die renommierte Fachzeitschrift ‚Archiv für Diplomatik‘ hat seit 2009 gleich drei Beihefte der Verknüpfung klassischer Urkundenlehre mit den Werkzeugen der Digital Humanities gewidmet.1 Parallel dazu wurde die Plattform ‚Monasterium‘2 als virtuelles Portal für Urkunden entwickelt. Die Idee einer fotografischen Reproduktion und zusammengeführten Präsentation mittelalterlicher Urkunden reicht allerdings viel weiter zurück, nämlich bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts.3 Mit dem ‚Marburger Urkundenrepositorium‘ geht im Jahr 2024 ein Portal online, das die Datenbestände zweier bedeutender mediävistischer Großprojekte dieser Zeit vereinigt: das ‚Lichtbildarchiv älterer Originalurkunden bis 1250‘ (LBA) und das ‚Corpus der altdeutschen Originalurkunden bis 1300‘ (CAO).4 Gemeinsam bieten beide Bestände einen breiten Überblick über lateinisch- und deutschsprachige Urkunden des Mittelalters auf dem Gebiet des römisch-deutschen Reiches bis zum Jahr 1300. Die digitale Zusammenführung der Urkundenbilder und Metadatensätze ermöglicht eine Gesamtsicht auf ca. 18.000 Urkunden, die sich in Gedächtniseinrichtungen in Europa befinden oder die z.B. aufgrund von Kriegsverlusten nicht mehr im Original existieren.

Metadata

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Maul, Alexander; Müller, Diana; Löhden, Eike Martin; Universitätsbibliothek: Das ‚Marburger Urkundenrepositorium‘ : Eine Plattform für digitale Urkundenbilder. In: , Jg. (2025-04-23), . DOI: https://doi.org/10.21248/maniculae.60.

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